Arbeitsweise


Unser Alleinstellungsmerkmal

Therapien gibt es viele. Bislang gab es in Österreich keine Möglichkeit, dass Menschen und ihre Tiere miteinander systematisch behandelt werden. Meist besuchen Menschen eine Therapie, während sie mit ihren Tieren gesondert in ein Training gehen oder eine tiermedizinische Behandlung in Anspruch nehmen. Dadurch dass es sich um getrennte Bereiche handelt, wird die Gesamtkonstellation nicht gesehen und es fehlt das gemeinsame Ziel. Das ist der Entstehungsgrund für Methiko®. Wir bieten Ihnen das Gesamtpaket, indem wir multiprofessionell und interdisziplinär zusammen arbeiten. Wir sind Expert*innen aus den Bereichen Human- und Tiermedizin, Psychotherapie, Physiotherapie und Hundetraining. Es ist uns wichtig, die jeweiligen menschlichen und tierlichen Familienmitglieder in deren gemeinsamer Dynamik zu verstehen und in schwierigen Zeiten theoriegeleitet aus der Krise zu führen. Ziel ist es, wieder ein entspanntes gemeinsames Leben im Alltag zu ermöglichen.


Mensch-Tier-Forschung

Im systemischen Ansatz von Methiko® machen wir uns die neuesten Erkenntnisse der Mensch-Tier-Forschung zunutze.

Wir arbeiten mit Ihnen und Ihrem Tier zusammen.

Wenn Sie tierliebend sind, aber selbst derzeit kein Tier halten können, setzen wir auf Wunsch unsere tierlichen Co-Therapeut/innen (derzeit Hund & Katze) ein. Das Ziel besteht darin, physiologische Reaktionsmuster zu verändern, Stresssysteme zu stabilisieren und das autonome Nervensystem der Menschen positiv zu beeinflussen. Tierliche Co-Therapeut/innen ermöglichen eine sichere Bindungserfahrung. Sowohl die menschlichen als auch tierlichen Therapeut/innen sind im Sinne der Methiko®-Philosophie geschult und wir vernetzen die Ergebnisse des Prozessverlaufs intern zum Wohl der Klienten/innen (z.B. Hundetrainer/in und Therapeut/in).


Faktor Tier bei Methiko®

In der aktuellen Wissenschaftsdiskussion spricht man im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit von einem „Biopsychosozialen Rahmenmodell“. Bei Methiko® erweitern wir den sozialen Aspekt dieses Modells um den „Faktor Tier". Die psychologischen und neurobiologischen Grundlagen einer gelungenen Mensch-Tier-Beziehung sind mittlerweile gut erforscht, die Bindung zu Tieren und das gegenseitige Verstehen über die Arten hinweg ist zur Selbstverständlichkeit geworden. In herkömmlichen familientherapeutischen Kontexten werden Tiere bislang negiert. Wir gehen in unserem Ansatz davon aus, dass sie Stellvertreterrollen innehaben, Platzhalter für Themen und/oder wichtige Bezugswesen für uns Menschen sind.